Zu Beginn unserer Arbeit lag unser Schwerpunkt auf dem Thema „Prävention von Rechtsextremismus“. Heute beschäftigen wir uns mit allen demokratiegefährdenden Ideologien und Haltungen und den Präventionsmöglichkeiten, um erfolgreich dagegen zu wirken.

Demokratie in Schule und beruflicher Bildung

Wir unterstützen Sie dabei, in Ihrer berufsbildenden Einrichtung eine Kultur der Beteiligung und der Anerkennung zu verwirklichen. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der Prävention gegen Rechtsextremismus, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Diskriminierungen und religiös begründeten Extremismus. Dazu organisieren wir Fortbildungen für Ihre Schüler*innenvertretung und zur Einführung des Klassenrats. Mithilfe des Audit-Verfahrens können Sie sich auf den Weg machen, Ihre Einrichtung unter Beteiligung aller an der Einrichtung vertretenen Gruppen demokratischer zu gestalten.

Prävention von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus

Schüler*innen, Auszubildende und das pädagogische Personal sollten in der Lage sein, rechtsextreme und diskriminierende Argumentationen zu erkennen und angemessen dagegen aufzutreten. Unser Motto: Informieren, Argumentieren, Handeln. Dabei sollen folgende Fortbildungsangebote helfen.

Die folgenden Fortbildungen und Seminare können von Lehrer*innen, Pädagog*innen und Schüler*innenvertretungen kostenlos und verbindlich gebucht werden.

Teilnehmer*innen: mindestens 8 Personen Die Termine werden mit den Dozent*innen abgestimmt.

> Seminare und Fortbildungen < (Link einfügen)

Prävention von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung

Abwertende Einstellungen, Ideologien und Verhaltensweisen existieren potenziell unter allen Beteiligten in Einrichtungen der beruflichen Bildung. In Anlehnung an das Konzept der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit von Wilhelm Heitmeyer können das antisemitische, homosexuellenfeindliche, islamfeindliche, rassistische, kurzum alle Positionen sein, durch die Menschen systematisch kategorisiert und abgewertet werden. Ziel ist es, solche Ungleichwertigkeitsideologien und die aus diesen resultierende diskriminierenden Haltungen und Verhaltensweisen zurückzudrängen und Haltungen und Visionen zu fördern, durch die ein respektvolles Miteinander gestärkt wird. Dazu werden engagierte Lehrer*innen, Ausbilder*innen, Pädagog*innen, Auszubildende und Schüler*innen über Erscheinungsformen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung aufgeklärt und zudem gestärkt und ermuntert, offen und kontinuierlich sowohl in Projekten als auch im Alltag gegen solche Ideologien und Parolen aufzutreten.

> Angebote und Seminare in Berlin < (Link einfügen)

> Angebote und Seminare in Brandenburg < (Link einfügen)

Prävention von religiös begründetem Extremismus und konfrontativer Religionsbekundung

Islamistische Haltungen und konfrontative Religionsbekundungen sind auch bei Schüler*innen und Auszubildenden in Einrichtungen der beruflichen Bildung präsent. Islamistische Propaganda fällt besonders bei Jugendlichen, die auf der Suche nach Sinn, Identität und Anerkennung sind, auf fruchtbaren Boden. Ebenfalls führen radikale und extrem konservative, fundamentalistische Interpretationen von religiösen Inhalten zu demokratie- und menschenrechtsfeindlichen Positionen. Um als Lehrer*in, Sozialpädagog*in oder Ausbilder*in präventiv und im akuten Fall handeln zu können, ist Hintergrundwissen und Sensibilität für die Themen notwendig. Unsere Angebote sollen für diese Phänomene sensibilisieren, über deren Hintergründe informieren und stellen präventive und pädagogische Handlungsmöglichkeiten in den Mittelpunkt. Wir versuchen bei der Präventionsarbeit in der Form Akzente zu setzen, dass wir demokratische und menschenrechtliche Werte auch in diesem Themenfeld in den Mittelpunkt stellen.

Erfahren Sie hier mehr über die Beratungs- und Fortbildungsstelle für weltanschauliche und religiöse Vielfalt des Devi e.V.