2017: Salafismus und Antisemitismus an Berliner Schulen (AJC Berlin)
Qualitativ; qualitative leitfadengestützte Interviews mit 27 Lehrkräften zwischen Herbst 2015 und Frühjahr 2016; 21 Schulen aus 8 Berliner Bezirken vertreten
2019: DEVI e.V., Bestandsaufnahme religionsbezogene Konflikte für Grundschulen (DEVI) für SenBJW (nicht veröffentlicht) Bestandsaufnahme; Qualitativ; Interviews mit Lehrkräften und Schulsozialarbeit aus X Berliner Grundschulen.
2020: Jugendstudie „Jugendliche Perspektiven auf Politik, Religion und Gemeinschaft“ (JuPe) (Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen)
Qualitativ/ Quantitativ. Quantitative Mehrthemenbefragung von Schülern einer 9. Jahrgangsstufe (=15-Jährige) in 55 nach Extremismusproblematik ausgewählten Klein- und Großstädten aus 11 Bundesländern im Zeitaum von Januar bis Dezember 2018; Online-Fragebogen (mit Ausnahme von Förderschulen und berufsbildenden Schulen). Stichprobe N=6.715 Befragte. 57% aus Gymnasium, 24,2% aus Gesamtschule, 8,3% aus Realschule, 4% aus Oberschule, 2,9% aus Hauptschule.14,8% Muslime (N=975).
2021: Bestandsaufnahme Konfrontative Religionsbekundungen in Neukölln (DEVI)
Bestandaufnahme, Interviews an 10 Neuköllner Schulen, Qualitativ
2021: Forschungsbericht „Junge Menschen in Deutschland 2022“ (JuMiD 2022) (Institut für Kriminologie der Uni Hamburg)
Stichprobe: N=3590 Befragte; Altersdurchschnitt 18,6 Jahre, gesonderte Fragemodule für muslimische Jugendliche, Teilstichprobe hier N=297
Nicht repräsentativ, aber dennoch von Gewicht: „Obschon auch das Subsample der jungen Muslim:innen in JuMiD für diese Teilpopulation junger Menschen in Deutschland durchaus repräsentativ ist (soweit diese über deutsche Sprachkenntnisse verfügen) führt die in JuMiD geringere Fallzahl gleichwohl dazu, dass darauf basierende Schätzungen relativ ungenau werden. Dennoch können diese Daten Anhaltspunkte und Hinweise bezüglich des auf den Islamismus bezogenen, phänomenspezifischen Radikalisierungsgeschehens in dieser Teilgruppe junger Menschen bieten“.
2023: Untersuchung in der Stadt Köln zu religiös bedingten Herausforderungen, Konflikten und Radikalismen (Kölner Vorstudie zur Distanz-Studie 2023) Bösing, Eike, Yannick von Lautz, und Margit Stein. 2023a. „Herausforderungen und Bedarfe im Umgang mit religiöser Vielfalt und religiös begründeten Konflikten im Schulalltag“ In Inklusive Schule im Sozialraum. Entwicklungsprozesse durch Kooperation und Interprofessionalität in herausfordernder Lage, Herausgegeben von Saskia Schupper, Nico Leonhardt, und Robert Kruschel, 199-216. Wiesbaden: Springer VS.
2023: Niedersachsensurvey 2022 (Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen)
Schriftliche standardisierte Befragung zwischen März und September 2022; Stichprobe N=8539 Befragte; Schüler der 9. Jahrgangsstufe (Altersdurchschnitt: 15 Jahre) aus Niedersachsen; nur die Hälfte der Befragten wurde das Fragemodul zu den islamistischen Einstellungen vorgelegt, davon waren 8,6% Muslime (N=308). Die Ergebnisse bezüglich der islamistischen Einstellungen lassen sich „nur bedingt auf die Grundgesamtheit muslimischer Schüler*innen in Niedersachsen übertragen“.
2023: Kurzfassung der Distanz-Studie (Uni Vechta/Internationale Hochschule Bremen)
Ziel: Vertieftes Verständnis für die Perspektive von Lehrkräften und Schulsozialarbeitern bezüglich Umfang und Art religiös begründeter Konflikte und islamistischer Tendenzen gewinnen und Bedarf an Fort- und Weiterbildungen beleuchten
Methodik: Bundesweite Online-Umfrage im April 2023; Stichprobe: N=694 Befragte; nicht repräsentativ
2024: Für Herbst/ Winter 2024 angekündigt: Diana Schieck, Religionsverbundene Konflikte im Berliner Schulalltag; Doktorarbeit aus Berlin ; Qualitative Studie.