Prävention von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus

Informieren

Broschüre „Kennzeichen und Symbole der rechtsextremen Szene“

Diese 24-seitige Broschüre gibt einen Überblick über die in der rechtsextremen Szene verwendeten Codes, Symbole und Lifestyle-Produkte. Insbesondere im Bereich der „Lifestyle-Produkte“ sind diese immer wieder Wandlungen unterworfen, weshalb diese Übersicht alle zwei Jahre überarbeitet und aktualisiert wird. Diese Broschüre wird vom DEVI e.V. im Rahmen des Projektes „OSZ für Demokratie und Vielfalt“ herausgegeben. Sie ist auf dem Stand vom Jahr 2016. Das Kapitel „Lifestyle“ dient auch als Anlage für Hausordnungen von Schulen und Einrichtungen und ist deswegen noch mal einzeln als pdf-Dokument verfügbar. Sie können die Broschüre formlos per Mail kostenlos bestellen. Zur Broschüre bieten wir auch Fortbildungen in unterschiedlichen Formaten an.

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Auszug Lifestyleprodukte

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Dossier: Intervention und Prävention gegen Rechtsextremismus an Schulen

Für das damalige bundesweite Präventionsnetz gegen Rechtsextremismus (BIK-Netz) erstellte unser Projektleiter Michael Hammerbacher das im Oktober 2014 veröffentlichte 24-seitige Dossier zum Thema „Intervention und Prävention gegen Rechtsextremismus an Schulen“. Es gibt einen Überblick über das Themenfeld und beinhaltet u.a. Kapitel zu Rechtlichen Grundlagen der Präventionsarbeit und zu pädagogischen und administrativen „Interventionsstrategien“ an Schulen gegen Rechtsextremismus, Demokratie- und Menschenrechtsfeindlichkeit.

Broschüre „Handeln gegen Rechtsextremismus an Berliner Schulen“ (2010)

Mit dieser Broschüre wollen wir Sie dabei unterstützen, schnell und angemessen auf fremdenfeindliche und rechtsextreme Vorfälle an Ihrer Schule reagieren zu können.

Dazu finden Sie im ersten Teil konkrete Hinweise und Handlungsempfehlungen. Beispiele für gute Projekte und Aktivitäten mit Unterstützung von Dritten werden im Anschluss beschrieben. Eine umfangreiche Unterrichtseinheit für Schüler/innen ab der 9. Klasse zur Auseinandersetzung mit rechtsextremen Vorstellungen ist dokumentiert. Im letzten Teil des Heftes schließlich finden Sie Argumentationshilfen gegen rechtsextreme Thesen und im nachfolgenden Serviceteil Ansprechpartner, bei denen Sie vertiefendes Material und auch Rat und Unterstützung erhalten können.

Diese Broschüre wurde von einer Arbeitsgruppe des Berliner Beratungsnetzwerks für Demokratieentwicklung gegen Rechtsextremismus beim Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration konzipiert.

Dokumentation, Material- und Linksammlung der Tagung „Prävention von Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in der beruflichen Bildung“ am 9. und 10. März 2011

Am 9. und 10. März 2011 fand im LISUM in Ludwigsfelde-Struveshof mit Blick auf das damalige Wahljahr 2011 eine Tagung zum Thema „Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in der beruflichen Bildung“ statt. Das Thema ist heute noch aktueller als zur damaligen Zeit. Die gut besuchte Tagung wurde in Kooperation mit dem Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM), dem Landesverband Brandenburg der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung e.V. und der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung und mit Unterstützung des Mobilen Beratungsteams Potsdam durchgeführt. Die Teilnehmer/innen kamen zu gleichen Teilen aus Berlin und Brandenburg. Mit dabei waren Schulleiter/innen, Lehrer/innen, Sozialpädagog/inn/en, Bildungsreferent/inn/en und zahlreiche Schülervertreter/innen.

Die vorliegende Material- und Linksammlung soll als praktische Hilfe dienen, um sich weiter zum Thema Rechtspopulismus und Rechtsextremismus zu informieren, sowie eine Zusammenfassung der wesentlichen Tagungsinhalte darstellen.

Rechtsextremismus: Elemente eines komplexen Einstellungsmusters

Rechtsextremistische Einstellungen bilden in der Regel die notwendige Voraussetzung für rechtsextremistische Verhaltensweisen. Dem Rechtsextremismus liegen komplexe Einstellungsmuster zu Grunde, dem Richard Stöss folgende Bestandteile erläuternd zuordnet: Autoritarismus, Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit, Wohlstandschauvinismus, Antisemitismus und Pronazismus.

Vortrag „Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland“

Der folgende Vortrag wurde auf der Fachtagung „Strategien zum Umgang mit Rechtsextremismus und Rassismus in der Jugendarbeit“ in Nürnberg am 11.6.2010 – vom Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V., Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg und BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung – gehalten. Die Ausgangsthese ist, dass die in der Pädagogik dominierenden Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus keine Ergebnisse reiner wissenschaftlicher oder pädagogischer Interventionen sind, sondern eng mit der politischen Ausrichtung der jeweiligen Bundes- und Landesregierungen verbunden sind.

Der besondere Gebrauchswert für den/die Praktiker/in der folgenden Anmerkungen liegt darin, diese Handlungsstrategien kennen zu lernen und auch für den eigenen Gebrauch kritischer zu reflektieren. In dem Vortrag werden drei Zeitabschnitte skizziert:

Die Zeit von 1977 bis 1988 mit der antifaschistischen Pädagogik;

Die Zeit von 1989 bis 1998 mit der akzeptierenden Jugendarbeit;

Die Zeit von 1999 bis heute mit der zivilgesellschaftlichen Handlungsstrategie.

Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit bei Jugendlichen in Berlin und Brandenburg

Die Fragestellungen, unter denen die Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit bei Jugendlichen in dieser Magisterarbeit aus dem Jahr 2001 untersucht werden, gliedern sich wie folgt:

1. Welche Erklärung für die jeweils gegenwärtige gesellschaftliche Situation dominierte in der Sozialwissenschaft und in der Öffentlichkeit, die natürlich auch das gesellschaftliche Umfeld und die Strategie der Rechtsextremisten berücksichtigen muss.
2. Welche Akteure handelten mit welcher Methode für welche Zielgruppe gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus?

3. Welche Kritik wurde an der Handlungsstrategie geübt und was führte zu ihrer Ablösung?

Argumentieren

Fakten und Argumente zur Debatte über Flüchtlinge in Deutschland und Europa

Dort, wo Flüchtlingsunterkünfte bestehen oder neu eingerichtet werden, versuchen Rechtsextreme, Ängste zu schüren, und knüpfen dabei manchmal erfolgreich an verbreitete Vorurteile an. Zur aktuellen Diskussion um die Flüchtlingspolitik haben die Amadeu Antonio Stiftung und Pro Asyl e.V. eine Argumentationshilfe erarbeitet, die sich „pro menschenrechte – contra vorurteile“ mit rechtspopulistischen Äußerungen gegen Flüchtlinge auseinandersetzt. Die Argumentationen in dem Heft sind kurz und schlüssig und damit sehr hilfreich für Diskussionen zum Thema.

Den Download für das 36-seitige Heft im A6 Format finden sie auf der Website der Amadeu Antonio Stiftung:

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Handreichung für Demokratie und Vielfalt zur Schulhof-CD „Die Zukunft im Blick“ der Jungen Nationaldemokraten

Herausgeber der 80 Seiten umfassenden Broschüre ist unser Projekt „OSZ für Demokratie und Vielfalt“ in Kooperation mit dem „Violence Prevention Network e.V.“. Sie soll dabei unterstützen, rechtsextremer Propaganda in der pädagogischen Arbeit und darüber hinaus angemessen und argumentativ sicher zu begegnen. Der besondere Wert liegt in der zeitlosen Auseinandersetzung mit rechtsextremen Inhalten und deren Dekonstruktion für zukünftige pädagogische und politische Interventionen.

Handeln

Handreichung: „Rechtspopulismus – Argumente und pädagogische Annäherung“

Nicht nur für den Einsatz in der Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Parolen im Vorfeld der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2011 ist unsere Handreichung „Rechtspopulismus – Argumente und pädagogische Annäherung“ entwickelt worden. Sie ist auch darüber hinaus dauerhaft als Argumentationshilfe dienlich. Der Schwerpunkt liegt auf der Argumentation gegen rechtspopulistische Parolen und dem pädagogischen Umgang mit diesem Phänomen in Bildungseinrichtungen und in der Jugendarbeit. Die Argumentationen werden gegen rechtspopulistische Thesen zu „Volk und Nation“, „Zuwanderung, Staatsangehörigkeit und Einbürgerung“ und „Islam und Islamismus“ entwickelt. Der Dank geht besonders an Jan Buschbom für die umfangreiche Arbeit an der Handreichung. Mitherausgeber sind das „Violence Prevention Network e.V.“ und EXIT-Deutschland. Zur Bundestagswahl 2017 soll eine überarbeitete Fassung erscheinen.

Wir haben die Wahl: Empfehlungen zum Umgang mit rechtsextremen Organisationen im Wahlkampf

Nicht nur für die Zeit von Wahlkämpfen bietet folgende Broschüre wichtige Hinweise für alle, die gegen Rechtsextremismus auch an Schulen aktiv werden wollen und z.B. Veranstaltungen planen und durchführen wollen: „Wir lassen uns das Wort nicht nehmen! Empfehlungen zum Umgang mit rechtsextremen Besucher/innen bei Veranstaltungen: Aktualisierte Neuauflage der Handreichung „Wir haben die Wahl! Empfehlungen zum Umgang mit rechtsextremen Organisationen im Wahlkampf“. Eine gemeinsame Publikation der MBR Berlin, der Netzwerkstellen [moskito] und Licht-Blicke sowie apabiz e.V. (2007); 12 Seiten.

Download der Broschüre über die Website von mobile beratung gegen rechtsextremismus berlin:

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Dokumentation: OSZ Lotis – Der Weg zu einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SOR-SMC)

Baustein der Prävention gegen Rechtsextremismus und GMF in der beruflichen Bildung
Seit 2007 arbeiten Lehrer/innen und Schüler/innen vom OSZ Lotis zusammen mit osz-gegen-rechts.de. Im Juli 2009 konnte die Unterschriftensammlung für den Titel „SOR-SMC“ am OSZ erfolgreich abgeschlossen werden. Es war damit das erste OSZ in Berlin, das für die gesamte Einrichtung den Titel erhielt. Heute sind mehr als 10 Berliner OSZ „SOR-SMC“-Schulen.

Die Schritte dahin – und den Prozess aus der Sicht der Beteiligten – dokumentiert die achtseitige Handreichung von Kerstin Meissner. Sie schließt mit Empfehlungen für die Nachahmung.

Handreichung: Hausordnungen gegen Rechtsextremismus an Berliner OSZ

An Berliner Oberstufenzentren sind in der Vergangenheit Ergänzungen für die Hausordnungen erarbeitet, diskutiert und in einigen Schulkonferenzen beschlossen worden, die das Tragen von rechtsextremen Kleidungsmarken und Symbolen verbieten. Diese können auch für andere Berliner Schulen ein Vorbild zur Nachahmung sein. Der Text gibt einen Überblick über die beschlossenen Fassungen, liefert eine Empfehlung für einen entsprechenden Absatz in der Hausordnung und gibt Tipps für den Diskussionsprozess im Vorfeld der Beschlussfassung in der Schulkonferenz. Die Empfehlungen sind zuletzt in Niedersachsen erfolgreich umgesetzt worden.