„ARGUMENTE 2014“ – eine Argumentationshilfe für Demokraten – Aufklärung über NPD-Propaganda

Am Moses Mendelssohn Zentrum der Universität Potsdam ist die Broschüre „Argumente 2014“ erschienen. Das Heft soll Demokraten im Wahlkampf unterstützen, Propaganda von Rechtsextremen zu erkennen und Provokationen erfolgreich begegnen zu können.

Die vorwiegend für Kandidatinnen und Kandidaten demokratischer Parteien und Wählervereinigungen gedachte Argumentationshilfe setzt sich mit Strategien und wesentlichen Positionen der rechtsextremen und verfassungsfeindlichen NPD auseinander. Sie ist überschaubar gehalten (56 S.), um eine rasche Orientierung zu ermöglichen. Die Handreichung ist auch für die Auseinandersetzung mit rechten Parolen an OSZ und anderen Schulen sehr nützlich.

„ARGUMENTE 2014“ – eine Argumentationshilfe für Demokraten – Aufklärung über NPD-Propaganda

Am Moses Mendelssohn Zentrum der Universität Potsdam ist die Broschüre „Argumente 2014“ erschienen. Das Heft soll Demokraten im Wahlkampf unterstützen, Propaganda von Rechtsextremen zu erkennen und Provokationen erfolgreich begegnen zu können.

Die vorwiegend für Kandidatinnen und Kandidaten demokratischer Parteien und Wählervereinigungen gedachte Argumentationshilfe setzt sich mit Strategien und wesentlichen Positionen der rechtsextremen und verfassungsfeindlichen NPD auseinander. Sie ist überschaubar gehalten (56 S.), um eine rasche Orientierung zu ermöglichen. Die Handreichung ist auch für die Auseinandersetzung mit rechten Parolen an OSZ und anderen Schulen sehr nützlich.

Argumente gegen rechte Sprüche

Die folgenden Texte zur Argumentation gegen rechte Parolen sind im Rahmen der Arbeit für die CD-ROM „Standpunkte – Erziehung für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ im Jahr 2002 entstanden. Somit ist das verwendete Zahlenmaterial nicht mehr aktuell und in der Diskussion sehr begrenzt zu gebrauchen. Wir veröffentlichen die entsprechenden Texte trotzdem, da es auch um die Methoden der Argumentation geht. Die Argumentationshilfen zu eher „zeitlosen Themen“ wie der „Leugnung des Holocausts“ sind dagegen immer noch sehr zu empfehlen.

Vorwort/ Einleitung: Argumente gegen rechte Sprüche von Michael Hammerbacher

Das Klassenzimmer und der Schulhof sind kein politikfreier Raum. Einstellungen aus dem familiären Umfeld der Schüler/innen, aus öffentlichen Diskussionen und aus den Peergroups spiegeln sich in Gesprächen und Äußerungen der Schüler/innen wieder, die teilweise ohne Zweifel aus der rechten Szene stammen. Um ihnen wirkungsvoll begegnen zu können, werden einige Argumente gegen häufig verwendete rechte Behauptungen dargestellt.

Es ist klar, dass wir hier nur eine kleine Auswahl von Gegenargumenten vorstellen können. Jede/r, der möchte und sich in der Lage fühlt, soll auch eigene Argumente entwickeln und einsetzen. Es ist wichtig, die Sprücheklopfer/innen auch in der Schule nicht zu ignorieren, sondern im Diskurs zu widerlegen. Die Grenzen des Möglichen setzen Sie dabei selbst, denn man muss nicht alles ausdiskutieren, z.B. ernsthafte Leugnung des Holocausts. Es spielen mehrere Faktoren eine Rolle, wenn man über das „Wie argumentiere ich“ nachdenkt. Da wäre die räumliche Situation, das Verhältnis zur bzw. in der Klasse oder auch die Herkunft der Schüler/innen (soz. Umfeld, geschulter Kader oder interessierte/r Schüler/in). Es gibt immer mehrere Möglichkeiten zu argumentieren, mit politischen Sachargumenten oder über persönliche Erfahrungen, mit Nachfragen, Gedankenreisen oder Abgrenzung. Welche die bessere und welche die nicht so angebrachte Linie ist, hängt von den Voraussetzungen ab. Es muss eines jedoch von vornherein klar sein: Lehrer/innen sollten unbedingt authentisch Position beziehen. Bei aller Kritik an realen Umsetzungen scheint es sinnvoll, in der Auseinandersetzung mit extremistischen und rassistischen Einstellungen hervorzuheben, welche Vorzüge eine Demokratie und das humanistische Menschenbild haben und welche Werte darin zum Ausdruck kommen.

Inhalt:
These 1 – In Deutschland leben schon zu viele Ausländer!
These 2 – Ausländer nehmen den Deutschen die Arbeitsplätze weg!
These 3 – Die Ausländer sind doch alle Scheinasylanten!
These 4 – Ausländer sind krimineller als Deutsche!
These 5 – Den Holocaust hat es nie gegeben!
These 6 – Andere Länder haben auch Verbrechen begangen!
These 7 – Andere Länder sind auch stolz auf ihre Nation!
These 8 – Der Holocaust wird benutzt, um Deutschland zu unterdrücken!
These 9 – Meinungsfreiheit!

Übersicht: Organisationen und Kooperationspartner/innen für Projekttage zum Thema Flucht und Asyl in Berliner Schulen

Die folgende Zusammenstellung basiert auf den Erfahrungen bei der Vorbereitung und Durchführung eines Projekttages zum Thema „Flucht und Asyl“ am Berliner „Oberstufenzentrum Handel I“ am 3. Juni 2015, deren Vorbereitung und Durchführung wir begleiteten und unterstützten. Mehr zu diesem Tag finden sie unter www.oszhandel.de/startseite/aktuelles/projekttag-flucht-und-asyl.html . Wir hoffen, dass diese Übersicht die Vorbereitung von Aktivitäten erleichtert.

Empfehlung: Umgang mit rechtsextremen Aktivisten in der Klasse

Die Dokumentation des Workshops von Timm Köhler auf der Jahrestagung des Projekts 2007 gibt Hinweise und Analysehilfen für den Umgang mit rechtsorientierten Schüler/innen und für die Stärkung einer „nicht-rechtsextremen und nicht-rassistischen Alltagskultur“ in der Klasse.

Handreichung: „Rechtspopulismus – Argumente und pädagogische Annäherung“

Nicht nur für den Einsatz in der Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Parolen im Vorfeld der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2011 ist unsere Handreichung „Rechtspopulismus – Argumente und pädagogische Annäherung“ entwickelt worden. Sie ist auch darüber hinaus dauerhaft als Argumentationshilfe dienlich. Der Schwerpunkt liegt auf der Argumentation gegen rechtspopulistische Parolen und dem pädagogischen Umgang mit diesem Phänomen in Bildungseinrichtungen und in der Jugendarbeit. Die Argumentationen werden gegen rechtspopulistische Thesen zu „Volk und Nation“, „Zuwanderung, Staatsangehörigkeit und Einbürgerung“ und „Islam und Islamismus“ entwickelt. Der Dank geht besonders an Jan Buschbom für die umfangreiche Arbeit an der Handreichung. Mitherausgeber sind das „Violence Prevention Network e.V.“ und EXIT-Deutschland. Zur Bundestagswahl 2017 soll eine überarbeitete Fassung erscheinen.

Einleitungsvortrag auf dem Fachtag „Für Vielfalt und Anerkennung – gegen Diskriminierung in der beruflichen Bildung“ vom 14.04.2011: Schule der Vielfalt – Vielfalt der Diskriminierungen? Herausforderungen und Chancen in der beruflichen Bildung.

Im April 2011 trafen sich rund 30 Teilnehmer*innen aus der beruflichen Bildung zum Fachtag „Für Vielfalt und Anerkennung – gegen Diskriminierung in der beruflichen Bildung“ in der Alten Feuerwache Kreuzberg. Den einleitenden Vortrag „Schule der Vielfalt – Vielfalt der Diskriminierungen? Herausforderungen und Chancen in der beruflichen Bildung“ – gehalten von Kofi Ohene-Dokyi – haben wir hier dokumentiert. Er geht auf die Möglichkeiten der Prävention von Diskriminierungen in Einrichtungen der beruflichen Bildung ein und stellt den Arbeitsansatz unseres Projektes vor.