Demokratie und Schulkultur

Wir unterstützen Sie dabei, in Ihrer berufsbildenden Einrichtung eine Kultur der Beteiligung und der Anerkennung zu verwirklichen. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der Prävention von Rechtsextremismus und Diskriminierung. Dazu organisieren wir Fortbildungen für Ihre Schüler*innenvertretung, Diskussionsforen und Einführungen in den Klassenrat. Mithilfe des parizipativen Audit-Verfahrens können Sie sich auf den Weg machen, Ihre Einrichtung unter Beteiligung aller Gruppen demokratischer zu gestalten.

Teilnehmer*innen: mindestens 8 Personen Die Termine werden mit den Dozent*innen abgestimmt.

Die folgenden Fortbildungen und Seminare können von Lehrer*innen, Pädagog*innen und Schüler*innenvertretungen kostenlos und verbindlich gebucht werden.

Seminar für Schüler/innenvertretungen

Unsere SV — ideenreich, dauerhaft und engagiert für Schüler/inneninteressen!
Rechte, Möglichkeiten, Aktivitäten der Schüler/innenvertretung an OSZ und in Berufsschulen

Mit dem Seminar soll die Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit der jeweiligen Schüler*innenvertretung (SV) geschaffen werden. Gerade an Einrichtungen mit mehreren Standorten, verschiedenen Abteilungen und unterschiedlichen Bildungsgängen kommt es auf eine gut funktionierende Struktur und Vernetzung an, um die Anliegen und Vorhaben der Schüler*innen gut bündeln und vertreten zu können.
Das Programm des Seminars wird mit der SV und der Schule auf den konkreten Bedarf abgestimmt und umfasst folgende Inhalte: Rechte und Möglichkeiten der Schüler*innenvertretung am OSZ, Aufbau und Struktur der Schüler*innenvertretung am OSZ, Themenfindung und Inhalte der Schüler*innenvertretungsarbeit sowie Arbeits- und Projektplanung für das Schuljahr. Zusätzlich werden der Austausch sowie die Vernetzung untereinander gefördert.
Das Seminar richtet sich an gewählte Schülervertreter*innen, die sich in der SV-Arbeit engagieren oder engagieren wollen. Es findet während der Unterrichtszeit statt und dauert ca. 6 Stunden.

uhrDauer: Mind. 6 Std. und 1 – 2 Tage

Einführungen in den Klassenrat für Schüler/innen und Lehrer/innen

Der Klassenrat ist eine Form gelebter Demokratie in der Schule. Schüler/innen und Lehrer/innen diskutieren, verhandeln und treffen dort gemeinsam Entscheidungen, die die Klasse betreffen. Schüler/innen nehmen Einfluss auf die Gestaltung ihres Schullebens und übernehmen Verantwortung. Kommunikative Kompetenzen werden gefördert und das Gemeinschaftsgefühl in der Klasse gestärkt. Das Instrument „Klassenrat“ bietet dabei einen Rahmen mit Abläufen, Rollen und Regeln, die in jeder Klasse nach den jeweiligen Bedürfnissen gestaltet werden können.

Wir bieten Fortbildungen für Lehrerkollegien an Berufsschulen an, in denen es u. a. um folgende Fragen geht:

  • Was ist ein Klassenrat?
  • Wie führe ich einen Klassenrat ein?
  • Welche Aufgabe habe ich als Lehrer/in dabei?
  • Mit welchen Herausforderungen muss ich rechnen und wie kann ich ihnen begegnen?

Besonders wird dabei die Situation in Berufsschulen und OSZ berücksichtigt.

Darüber hinaus können wir die Einführung in Berufsschulklassen mit einem Einführungsworkshop für die jeweilige Klasse begleiten.

uhrDauer: Mind. 4 – 6 Stunden

Audits für Wertschätzung und Beteiligung

Das Schulklima und die Beteiligung von Schüler*innen an der Gestaltung des schulischen Alltags sind Qualitätsmerkmale „guter Schule“ und Elemente einer Kultur der Wertschätzung. Das Audit-Verfahren wird von der Berliner Senatsverwaltung für Bildung als ein Instrument schulinterner Qualitätsentwicklung empfohlen. Ein Audit-Prozess versammelt Vertreter*innen verschiedener schulinterner Akteursgruppen (Lehrende, Schüler*innen, Schulleitung u. a.), um den Ist-Stand der Schule zum Thema zu machen oder als Qualitätsmerkmal (z. B. Schüler*innenbeteiligung) gemeinsam zu bewerten und daraus konkrete Schritte für Veränderungen zu ziehen. Unser Projekt bietet Einführungen zu Audits an Berliner Oberstufenzentren zu den Themen Schulklima, Wertschätzung und Beteiligung von Schüler*innen am Schulleben an, die dann bei Bedarf von unserem Projekt „Hör mir zu!“ weiter bearbeitet werden.

Zum Projekt Audits für Wertschätzung und Beteiligung und Audits gegen Islamfeindlichkeit und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF)